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Mitarbeitermotivation – logisch betrachtet

… die wahren Bedürfnisse der Mitarbeiter erkennen

Mitarbeitermotivation wird oft als großes Geheimnis empfunden.

Ganz offensichtlich sind dagegen die Führungsfehler die gemacht werden: Die Mitarbeiter werden kritisiert, die Mitarbeiter werden durch Bedrohung ihrer Bedürfnisse eingeschüchtert und sie werden nicht als Mensch, sondern nur als Produktionsfaktor angesehen.

 Der Mensch, der durch Kritik hoch motiviert seine Aufgaben erfüllt, soll erst noch geboren werden.

 Der Mensch, der sich durch die Bedrohung seiner Bedürfnisse entfaltet und begeistert seiner Arbeit nachgeht, wird vergeblich gesucht werden.

 Der Mensch, der sich nur als Produktionsfaktor fühlt und dabei freudestrahlend und selbstbewusst gute Leistungen erbringt, wird auf dieser Welt nicht zu finden sein.

Mitarbeitermotivation heißt, die wahren Bedürfnisse der Mitarbeiter zu entschlüsseln und zu berücksichtigen.

Mitarbeitermotivation heißt weiter, die Bedürfnisse der Mitarbeiter und die Bedürfnisse des Unternehmens in Einklang zu bringen.

Mitarbeitermotivation zum Nutzen der Menschen und zum Nutzen des Unternehmens.

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Mitarbeitermotivation in der Praxis

 

Im Berufsalltag steht die Führungskraft tagtäglich vor der Frage:

  • Wie sporne ich meine Mitarbeiter zu hohen Leistungen an?
  • Wie erhöhe ich die Leistungsbereitschaft für unternehmerisch wichtige Projekte?
  • Wie erhalte ich solidarische und mitdenkende Mitarbeiter?
  • Wie mache ich aus desinteressierten Mitarbeitern, Mitarbeiter die sich für ihr Unternehmen einsetzen und Höchstleistungen in ihrem Aufgabenbereich zeigen?

Und die wichtigste Frage:

 icon-question-circle  Was muss ich tun, damit meine Mitarbeiter motiviert sind?

Damit wir uns nicht im Nebel von Begriffen und theoretischen Definitionen verirren, sehen wir uns zunächst pragmatisch an, was Motivation im Zusammenhang mit der Mitarbeiterführung heißt:

Die so genannte Motivation ist der innerliche Drang, seine unbewussten Bedürfnisse zu erfüllen. Das klingt sehr theoretisch und ist  im ersten Moment sicherlich nur schwer zu verstehen.

Deswegen ein Beispiel, was Motivation in Beziehung zur Mitarbeitermotivation bedeutet:

Ein Mitarbeiter hat beispielsweise das unbewusste Verlangen, seine Geltungsbedürfnisse erfüllt zu sehen –  ein Verlangen, das in nahezu in allen Mitarbeitern verankert ist – und ist dadurch empfänglich und bereit (ist motiviert), entsprechende Aufgaben zu übernehmen, die ihm die Erfüllung seiner Bedürfnisse verheißen.

Dieser innerliche Mechanismus ist ihm allerdings nicht selbst bewusst – erklärt sich jedoch völlig zweifelsfrei aus der Maslowschen Bedürfnispyramide.

Wir können diesen Mechanismus zum Beispiel durch die Aussage: „Wenn Sie  die  Kundendatei wieder auf den  neuesten Stand bringen, wird die Geschäftsleitung begeistert sein und dies ein gutes Licht auf Sie und Ihre Abteilung werfen“  in Gang setzen. 

Jetzt nämlich sieht der Mitarbeiter die Erfüllung seiner Geltungsbedürfnisse (Lob, Anerkennung, Wertschätzung) in greifbare Nähe gerückt und ist somit motiviert, die ihm übertragene Aufgabe mit Freude und Hingabe zu erfüllen. 

Dieses kleine Beispiel zeigt deutlich, wie Mitarbeitermotivation funktioniert und wie man mühelos Mitarbeiter zu Höchstleistungen animiert.

Und je besser wir unsere Mitarbeiter kennen, desto besser wird es uns gelingen, sie zu motivieren und sie solidarisch in unser Unternehmen zu integrieren. Der Grund: Weil wir wissen, welche Bedürfnisse der jeweilige Mitarbeiter in sich trägt, die er gerne erfüllt sehen möchte.

Aus diesem Wissen heraus betrachtet, ist Mitarbeitermotivation eine leicht zu lösende Aufgabe, wenn wir

  • unsere Mitarbeiter gut kennen und demzufolge gut einschätzen können
  • die Bedürfnisse der Mitarbeiter nachvollziehen und sicher einstufen können

und so

  • die Motivationen der Mitarbeiter für das Unternehmen und den Mitarbeiter selbst fruchtbringend nutzbar machen 

 

Damit ist das Rätsel der Mitarbeitermotivation gelöst und damit steht dem Erfolg nichts mehr im Wege!

 


 

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